Flotter Achter im Herrenschwimmbad

Ein sehr schöner Ausflug mit interessanten und spannenden Eindrücken, der eigentlich eine Vertiefung verdient hätte.

Auf Empfehlung und Organisation unseres Teilnehmers Hans-Jürgen S. haben sich 11 Zwarler am 20.5.2026 in Duisburg-Ruhrort getroffen, um sich in Deutschlands größtem Museum zur Geschichte der Binnenschifffahrt über Hintergründe und Details der Entwicklung bis zur Neuzeit zu informieren.

Das Museum ist in einer ehemaligen Jugendstil-Badeanstalt – mit Herren- und Damentrakt – eingerichtet worden, die ehemals von den Beschäftigten der Thyssen-Werke genutzt wurden. Nach umfangreichen Umbau- und Restaurierungsarbeiten wird es nun seit 1998 zur Ausstellung der vielen Modelle und Exponate genutzt. Die günstige Lage in unmittelbarer Nähe des Rheins mit dem größten Binnenhafen Europas in Duisburg bietet das passende Ambiente, um sich über das Thema Schifffahrt zu informieren.

Technik zum Anfassen, detailgetreue Modelle, historische Exponate und insbesondere maßstabsgetreue Dioramen bieten einen exzellenten Überblick über die Entwicklung der Last- und Binnenschifffahrt von der Steinzeit bis zur Gegenwart. Und auch die Führung durch den ehemaligen Leiter des Museums Dr. Weber vermittelte das ein oder andere Aha-Erlebnis zum Thema Bergauffahrt oder Treideln.

Die Zeit verging wie im Flug und wir mussten uns sputen, um noch rechtzeitig zum Anleger zu kommen, damit das Ablegen des Fahrgastschiff „Rheinfels“ nicht verpasst wurde. In einer zweistündigen Rundfahrt wurden alte und neue Teile der Hafenanlagen kurzweilig erläutert und auch Informationen zu den verschiedenen Einrichtungen und Logistikelementen der unterschiedlichen Hafenbecken gegeben. Erst durch die Fahrt durch die verschiedenen Kanäle wurde das riesige Ausmaß der Infrastruktur deutlich und die aktuelle digitale Transformation kam bei den verschiedenen aktuellen Umbaumaßnahmen immer wieder zur Sprache. Der Duisburger Hafen ist wirklich eines der führenden Logistikzentren in Europa an einer der wichtigsten Wasserstraßen des Kontinents und über die Anbindung an die Nordsee zudem auch ein wesentlicher Seehafen.

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Zum Abschluss hatten wir dann noch Gelegenheit im nahe gelegenen ital. Restaurant „Siamo Qui“ – Pizzeria erst ab 17:00 Uhr- eine wohlschmeckende Stärkung zu uns zu nehmen, um uns danach in die Rushhour-Heimfahrt zu stürzen.

Alles in allem ein sehr schöner Ausflug mit interessanten und spannenden Eindrücken, der eigentlich aufgrund der vielen Informationen eine Vertiefung verdient hätte. Großer Dank auch an den Organisator Hans-Jürgen für seine treffliche Vorbereitung und Durchführung.

Text und Fotos: Peter S.